Schüler stehen nicht nur während des Unterrichts, sondern auch bei schulischen Veranstaltungen wie Klassenfahrten unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt selbst dann, wenn sie sich unvernünftig verhalten, so das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (Az. L 9 U 77/05).

Ein 18-jähriger Berufsschüler war während eines Segeltörns mit seiner Klasse kopfüber von Bord ins flache Wasser gesprungen. Seither ist er querschnittsgelähmt. Das Gericht fand seine Schuld trotz des erwachsenen Alters nicht so schwerwiegend, dass die Unfallversicherung die Leistung verweigern kann.

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