Arbeitnehmer, die auf dem Weg zur ­Arbeit etwas einkaufen und sich dabei verletzen, stehen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Bundessozialgericht verwarf die Ansprüche einer Gärtnerin, die morgens vor Beginn ihrer Fahrt mit dem ­Auto zur Arbeit noch schnell beim Metzger gegenüber ihrer Wohnung einen Snack für die Mittagspause gekauft hatte (Az. B 2 U 15/07 R). Als sie zu ihrem Auto gehen wollte, rutschte sie auf dem eisglatten Hof der Metzgerei aus und brach sich ein Bein.

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