Ein Arbeitnehmer hatte mit seinem Chef vereinbart, dass er wegen eines Arzt­termins später zur Arbeit kommen darf. Nach dem Arzt­besuch hatte er einen Fahr­rad­unfall. Die gesetzliche Unfall­versicherung weigerte sich zu zahlen, weil der Unfall nicht auf dem unmittel­baren Weg zwischen Wohnung und Arbeits­stätte statt­fand. Dieser Weg wäre nur mitversichert, wenn sein Aufenthalt beim Arzt mindestens zwei Stunden gedauert hätte, so das Bundes­sozialge­richt (Az. B 2 U 16/14 R).

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