Gesetzliche Unfall­versicherung

Wichtige Begriffe

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Unfall. Im Sozialgesetz­buch ist fest­gelegt, was als Unfall gilt, nämlich „ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesund­heits­schaden führt“. Bloßes Umkni­cken wurde daher beispiels­weise nicht als Arbeits­unfall anerkannt.

Durch­gangs­arzt. Der „D-Arzt“ ist ein unfall­chirurgischer Fach­arzt mit spezieller Zulassung der gesetzlichen Unfall­versicherung. Er ist nach einem Arbeits- oder Wegeunfall aufzusuchen. Im Internet finden Verletzte einen Arzt in ihrer Nähe. Wer sich an Augen, Ohren oder der Nase verletzt, kann direkt zum entsprechenden Fach­arzt gehen.

Berufs­genossenschaft. Die Träger der gesetzlichen Unfall­versicherung heißen Berufs­genossenschaften oder Unfall­kassen. Während Berufs­genossenschaften nach Branchen aufgeteilt sind, sind die Unfall­kassen der Länder etwa für Schüler oder Studierende zuständig.

Verletztengeld. Wenn jemand nach einem Arbeits­unfall mehr als sechs Wochen nicht arbeiten kann, bekommt er von der gesetzlichen Unfall­versicherung Verletztengeld. Muss er aufgrund eines Arbeits­unfalls umge­schult werden, zahlt ihm die Versicherung Über­gangs­geld. Die Höhe errechnet sich aus dem Gehalt vor dem Unfall (Verletztengeld beträgt oft 80 Prozent des Regel­entgelts).

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