Gesetzliche Unfallversicherung Beim Stalldienst nicht versichert

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Unfälle von jugendlichen Helfern auf dem Reiterhof sind nur in Ausnahmefällen von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Schleswig-Holstein (Az. L 1 U 56/06) handelt es sich bei den Tätigkeiten von Kindern und Jugendlichen meist nicht um arbeitnehmerähnliche Beschäftigungen. Es gehe vielmehr darum, zwischen den Kindern oder Jugendlichen und den Pferden einen engen Kontakt herzustellen. Unfälle bei der Mitarbeit gelten deshalb nicht als Arbeitsunfälle.

Ein 16-jähriges Mädchen verunglückte beim Strohholen für ihr Pferd so schwer, dass sie seitdem querschnittsgelähmt ist. Sie bekommt von der gesetzlichen Unfallversicherung kein Geld.

Risiken von Freizeitbeschäftigungen müssen Eltern durch eine private Unfallversicherung absichern.

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