Unser Rat

  • Mütter. Lassen Sie Ihren Anspruch auf gesetzliche Rente nicht verfallen, den jede Mutter hat. Sie müssen sich darum kümmern, wenn Sie nicht die fünf Jahre Mindest­versicherungs­zeit erreichen, die für eine gesetzliche Rente notwendig sind. Die fehlenden Jahre können Sie durch freiwil­lige Beiträge auffüllen. Wenn Sie noch viel Zeit bis zur Rente haben und bis dahin die fehlenden Jahre durch Rentenbeiträge in einem sozial­versicherungs­pflichtigen Job ausgleichen können, sind freiwil­lige Beiträge kein Thema für Sie.
  • Beamte, Freiberufler, Selbst­ständige. Freiwil­lige Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung lohnen sich für Sie, wenn Sie privat kranken­versichert und bereits im Ruhe­stand sind. Das bringt derzeit mehr als eine private Sofortrente oder eine Rürup-Rente. Auch wenn Sie noch Jahre bis zur Rente haben, können sich freiwil­lige Beiträge lohnen (siehe Altersvorsorge für Selbstständige).
  • Angestellte. Wenn Sie als Angestellter in der gesetzlichen Renten­versicherung pflicht­versichert sind, dürfen Sie nur in einem Fall freiwil­lige Beiträge einzahlen: Sie können damit die Abschläge bei vorzeitigem Renten­beginn ausgleichen. Lassen Sie sich von der Deutschen Renten­versicherung (Tel. 0 800/1 00 04 80 25) oder von Ihrem Steuerberater beraten, ob sich das lohnt. Die gesetzliche Bruttorente ist meist viel höher als eine private Sofortrente. Doch entscheidend ist, was Ihnen nach Abzug von Steuern und Kranken­versicherungs­beitrag bleibt.

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