So haben wir gerechnet

  • Modell­fälle. Sowohl die Mutter als auch der Beamte sind Anfang 2014 ins reguläre Renten- oder Pensions­alter (65 Jahre und drei Monate) gekommen und haben dann einen Einmalbeitrag gezahlt. Die Mutter ist gesetzlich, der Beamte privat kranken­versichert. Wir sind davon ausgangen, dass sie neben der Rente aus dem Einmalbeitrag weiteres Einkommen haben: 25 000 Euro im Jahr im Fall des Versicherten mit einem Einmalbeitrag von 20 000 Euro (40 000 Euro Einkommen/ Einmalbeitrag von 40 000 Euro). Die Berechnung basiert auf einer jeweils von uns gut bewerteten Rürup-Renten­versicherung und einer sofort beginnenden privaten Renten­versicherung ohne Hinterbliebenen­schutz und ohne Berufs- oder Erwerbs­unfähigkeits­komponente. Bei der privaten Sofortrente gibt es eine Renten­garan­tiezeit von 20 Jahren. Die Steuer entspricht dem Tarif der Grund­tabelle 2014, ohne Solidaritäts­zuschlag.
  • Bruttorente. Die Bruttorente zeigt den Betrag vor dem Abzug von Steuern und Sozial­abgaben.
  • Nettorente. Von der gesetzlichen Rente und der Rürup-Rente sind 68 Prozent steuer­pflichtig. Bei der privaten Rente ist nur der Ertrags­anteil von 18 Prozent steuer­pflichtig. Wir haben bei der gesetzlichen Rente für die Mutter Kranken- und Pflege­versicherungs­beiträge in Höhe von 8,2 Prozent und 2,05 Prozent zugrunde gelegt. Die Mutter ist in der gesetzlichen Kranken­versicherung der Rentner pflicht­versichert. Sie zahlt daher keine Kranken- und Pflege­versicherungs­beiträge auf ihre Rürup- und Privatrente. Diese beiden Renten wären hier 9 Euro nied­riger, wäre sie freiwil­lig kranken­versichert.

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