Gesetzliche Renten­versicherung Meldung

Der Rentenbeitrag steigt für Einkommen über 6 050 Euro (West) und 5 200 Euro (Ost).

Anfang 2016 steigt die Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Renten­versicherung. Die Folge: Gutverdienende, die im Monat mehr als 6 050 Euro im Westen und 5 200 Euro im Osten verdienen, müssen einen höheren Beitrag an die gesetzliche Rentenkasse zahlen.

Höhere Einzahlungen für Arbeitnehmer und Arbeit­geber

Im Westen soll die Bemessungs­grenze um 150 Euro im Monat ange­hoben werden und liegt dann bei einem Monats­gehalt von 6 200 Euro. Bleibt es beim bisherigen Beitrags­satz von 18,7 Prozent, ergeben sich für Arbeitnehmer und Arbeit­geber im Westen höhere Einzahlungen von bis zu rund 14 Euro im Monat. Im Osten steigt die Grenze um 200 Euro auf monatlich 5 400 Euro. Arbeitnehmer und Arbeit­geber dort müssen dann jeweils bis zu 18,70 Euro mehr an die Rentenkasse über­weisen.

Anpassung immer zum 1. Januar

Zwar hatte das Bundes­kabinett dem Entwurf aus dem Bundes­arbeits­ministerium zu Redak­tions­schluss noch nicht zuge­stimmt. Änderungen sind aber kaum zu erwarten. Die Bundes­regierung setzt die Werte nicht beliebig fest. Die Beitrags­bemessungs­grenze wird jeweils zum 1. Januar eines Jahres an die allgemeine Einkommens­entwick­lung des vorvergangenen Jahres angepasst.

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