Tipps

Langzeitversicherte. Ältere Versicherte, die 45 Jahre lang Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, müssen mit ihrem Rentenantrag nicht warten, bis sie 65 Jahre alt sind. Sofort nach dem 540. Pflichtbeitrag (nach 45 Jahren) können sie ihre Altersrente ohne oder ­ je nach Geburtsjahr ­ mit nur geringen Abschlägen beanspruchen.

Arbeitslosengeld. Wer über das 60. Lebensjahr hinaus Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, sollte sich ausrechnen, ob Arbeitslosengeld oder die vorzeitige Rente für ihn günstiger ist. Sind beide Leistungen etwa gleich hoch, sollten die Betroffenen daran denken, dass das Arbeitsamt Beiträge zur Rentenversicherung für sie zahlt. Die erhöhen ihre Altersrente und vermindern zusätzlich mögliche Rentenabschläge.

Entscheidungsfreiheit. Entscheiden Sie selbst! Das Arbeitsamt kann niemanden zwingen, mit Abschlägen in Rente zu gehen.

Nebenverdienst. Frührentner dürfen maximal 630 Mark pro Monat hinzuverdienen und zweimal pro Jahr ­ bei Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld ­ das Doppelte. Ab 65 Jahren dürfen sie so viel zusätzlich verdienen, wie sie wollen.

Altersteilzeit. Auch mit Altersteilzeit können ältere Berufstätige kürzer treten. Das schmälert aber ihre Rente

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