Gesetzliche Rente Meldung

Mehr als 200 000 Menschen arbeiten länger als sie müssen – durch­schnitt­lich 3,5 Jahre.

Rund 214 000 Rentner erhalten derzeit einen Zuschlag, weil sie später als regulär in den Ruhe­stand gegangen sind, so die jüngste Statistik der Deutschen Renten­versicherung. Ein Jahr zuvor waren es nur 208 000, die ihren Ruhe­stand nach hinten verschoben hatten – im Durch­schnitt um 3,5 Jahre. Die Rente erhöht sich um 0,5 Prozent pro Monat, den ein Rentner länger arbeitet – also um 6 Prozent pro Jahr. Zusätzlich steigt die Rente noch, weil ein „Spätrentner“ länger Beiträge zahlt.

Beispiel: Wer 2014 erst mit 67 Jahren und drei Monaten statt regulär mit 65 Jahren und drei Monaten in Rente gegangen ist, bekommt demnach einen Renten­zuschlag von 12 Prozent (für jeden dieser 24 Monate 0,5 Prozent). Doch das ist noch nicht alles: Für die zwei Jahre, die der Arbeitnehmer über die reguläre Alters­grenze hinaus gearbeitet und Rentenbeiträge bezahlt hat, bekommt er etwa fünf weitere Prozent­punkte, insgesamt also einen Zuschlag von rund 17 Prozent.

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