Gesetzliche Rente Meldung

Rentenkontogeklärt? Arbeiterinnen 1984 in einer Spinnerei im thüringischen Leinefelde.

Ehemalige DDR-Betriebe und ihre Nachfolgeunternehmen müssen Lohnunterlagen auch über das Ende des Jahres 2006 hinaus aufbewahren. Der Bundestag hat die Frist bis Ende 2011 verlängert.

Ursprünglich sollte die Frist am 31. Dezember 2006 enden. Doch in Ostdeutschland haben 1,3 Millionen Versicherte der Jahrgänge 1977 und älter noch immer ein lückenhaftes Versicherungskonto bei ihrem Rentenversicherer. Meist fehlen Beschäftigungsnachweise.

Diesen Versicherten soll durch die Fristverlängerung ermöglicht werden, beim Rentenversicherer Unterlagen über Löhne und Arbeitszeiten aus den ehemaligen DDR-Betrieben nachzureichen. Wer seine Beschäftigungszeiten nicht nachweist, büßt später Rente ein.

Tipp: Versicherte aus den neuen Bundesländern mit einem lückenhaften Rentenversicherungskonto sollten möglichst rasch einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Formulare bekommen sie unter der Telefonnummer 0  800/10 00 48 00 oder unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

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