Gesetzliche Rente Meldung

Die Mehr­heit der Neurentner setzt sich vorzeitig zur Ruhe und muss deshalb Renten­abschläge von 0,3 Prozent je vorgezogenen Monat in Kauf nehmen. Nach Angaben der Deutschen Renten­versicherung gingen 58,1 Prozent aller Arbeitnehmer, die im Jahr 2011 erst­mals eine Alters- oder Erwerbs­minderungs­rente bezogen haben, vorzeitig in Rente.

Die Neurentner müssen im Durch­schnitt dauer­haft jeden Monat mit 109 Euro weniger Rente auskommen, als wenn ihre Rente zum regulären Zeit­punkt begonnen hätte.

Menschen mit Erwerbs­minderung gehen fast immer vor dem 63. Geburts­tag in den Ruhe­stand, also vor der für sie geltenden regulären Alters­grenze: 96,3 Prozent waren es im Jahr 2011.

Im Schnitt begann der Ruhe­stand für sie rund 35 Monate vor diesem Datum. Viele Frührentner waren also bereits vor ihrem 60. Geburts­tag erwerbs­gemindert, etwa wegen einer chro­nischen Krankheit.

Von den rund 337 000 Alters­renten, die erst­mals ausgezahlt wurden, waren gut 48 Prozent mit Abschlägen belegt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 45 Nutzer finden das hilfreich.