Klaus Kiwi, 64 Jahre: Rente kann warten

„Das Renten­alter ist ja eine künst­liche Grenze. Für mich passt sie nicht.“ Klaus Kiwi

Nach 40 Jahren in verschiedenen Berufen könnte Klaus Kiwi 2018 in Rente gehen. Doch er möchte weiter arbeiten. Begonnen hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel, dann war er Filialleiter einer wissenschaftlichen Buch­hand­lung und seit 15 Jahren arbeitet er als Sozialpädagoge bei der Jugend­hilfe. „Üppig wird meine Rente nicht ausfallen“, sagt Kiwi, „meine Jobs waren nie super bezahlt“. Außerdem habe er wegen seiner drei Kinder häufig nur Teil­zeit gearbeitet: „Das part­nerschaftliche Managen der Kinder­erziehung hat mich erfüllt, aber auch eine Menge Renten­anwart­schaft gekostet.“ Das sei aber nicht der Grund weiterzuarbeiten, sagt Kiwi: „Ich will noch etwas bewirken“. 1 061 Euro Rente bekäme er bei regulärem Renten­eintritt. Er lebt in Wohn­eigentum und bekommt nach einem schweren Unfall eine Unfall­rente.

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