Fast 167 000 Menschen bekommen zurzeit eine höhere Rente, weil sie länger als bis zur Regelaltersgrenze von derzeit noch 65 Jahren gearbeitet haben. Im Durchschnitt arbeiteten diese „Spätrentner“, knapp drei Jahre länger als erforderlich. Sie bekamen dafür einen Rentenzuschlag von 0,5 Prozent für jeden Monat, pro Jahr also 6 Prozent. Weil diese Rentner länger Beiträge gezahlt haben, erwerben sie zusätzlich noch ein Plus von rund 2,5 Prozent pro Jahr. Wer erst mit 67 Jahren in Rente gegangen ist, bekommt also immerhin rund 17 Prozent mehr.

Ein späterer Renteneintritt setzt voraus, dass der Arbeitgeber zustimmt. In vielen Verträgen ist das jedoch ausgeschlossen.

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