Viele dürfen, keiner muss. Selbst­ständige IT-Experten und Apotheker können freiwil­lige Rentenbeiträge leisten, verbeamtete Lehrer auch.

Ob angestellt, selbst­ständig, verbeamtet oder Hausfrau: Oft lohnen sich freiwil­lige Zahlungen an die Rentenkasse. Wer die Vorgaben hierfür kennt, kann alle Vorteile optimal nutzen. Die Stiftung Warentest hilft mit Hintergrund-Informationen, einem Online-Rechner und einer Check­liste.

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SpecialGesetzliche Renten­versicherung18.02.2020
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Sonderzah­lungen können für Angestellte ab 50 attraktiv sein

Für die private Alters­vorsorge gewinnen freiwil­lige Zahlungen an die gesetzliche Renten­versicherung immer mehr an Bedeutung: 2018 verzeichneten die Renten­versicherungs­träger freiwil­lige Sonderzah­lungen in Höhe von 290 Millionen Euro. 2015 waren es nur 31 Millionen Euro. Solche Sonderzah­lungen können zum Beispiel für Angestellte ab 50 attraktiv sein. Für sie sind Zahlungen zusätzlich zu den Pflicht­beiträgen erlaubt, die jeden Monat für den Verdienst aus ihrem Job fällig werden. Auch viele andere Berufs­tätige können mit freiwil­ligen Zahlungen an die Rentenkasse einiges erreichen, zum Beispiel Selbst­ständige, Mitglieder in berufs­stän­dischen Versorgungs­werken und sogar Beamte.

Auch Hausfrauen und -männer haben die Möglich­keit, ebenso Frührentner. Je nach persönlicher Situation gleichen Versicherte mit ihren freiwil­ligen Zahlungen Renten­abschläge aus, stocken ihre spätere Rente auf oder sorgen über­haupt erst dafür, dass sie eine Rente bekommen.

Das bietet der Artikel zu freiwil­ligen Zahlung an die Rentenkasse

Regeln. Der Artikel erklärt, wer alles freiwil­lige Einzahlungen leisten kann und welche Besonderheiten die einzelnen Berufs­gruppen berück­sichtigen müssen.

Rentenbe­rechnung. Wir zeigen, wie sich freiwil­lige Zahlungen für 2019 und 2020 auf die Höhe der Rente auswirken und welche Steuerersparnis sich durch die freiwil­ligen Zahlungen für verschiedene Jahres­gewinne bei Selbst­ständigen ergibt.

Rechner. Mit unserem Online-Rechner können Sie berechnen, um wie viel Ihre gesetzliche Rente durch Ihre freiwil­ligen Beiträge steigt.

Check­liste. Mit unserer Check­liste können Sie Schritt für Schritt die bürokratischen Hürden für freiwil­lige Rentenzah­lungen über­winden.

Rechenbei­spiel: So erhöht sich die monatliche Rente

Wer 2020 zum Beispiel jeden Monat 300 Euro – insgesamt 3 600 Euro – aufbringt, erhöht seine bisher erworbenen Renten­ansprüche nach derzeitigem Stand um 15,77 Euro pro Monat. Dennoch dauert es meist ziemlich lange, bis Einzahler ihre Beiträge komplett in Form einer höheren Rente wieder heraus­holen. So müsste etwa die zusätzliche Monats­rente von knapp 16 Euro bei den derzeit geltenden Werten etwa 19 Jahre lang fließen, bis der Beitrags­zahler seine einge­zahlten 3 600 Euro zurück­bekommt. Trotzdem kann sich die gesetzliche Rente im Vergleich zu anderen Angeboten für die Alters­vorsorge gut sehen lassen. Die Deutsche Renten­versicherung geht nach eigenen Angaben und Berechnungen davon aus, dass ihre Rendite länger­fristig bei 2 bis 3 Prozent liegen wird. Dagegen liegt beispiels­weise die garan­tierte Verzinsung einer privaten Renten­versicherung, die neu abge­schlossen wird, bei höchs­tens 0,9 Prozent.

Dieses Special ist im Februar 2017 auf test.de erschienen. Wir haben es im Februar 2020 aktualisiert. Ältere Kommentare beziehen sich auf die ältere Fassung.

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