Die gesetzlichen Altersrenten im Vergleich

Trotz der Regelungen zur Rente mit 67 können Versicherte immer noch vorzeitig in Rente gehen, wenn sie die Vorgaben erfüllen. Neu ist seit Anfang 2012 die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Für alle, die bis Ende 1951 geboren wurden, gibt es außerdem noch die Altersrente für Frauen und die Rente nach Altersteilzeit oder Arbeitslosigkeit. Für jüngere Jahrgänge entfallen diese Rentenarten.

Art der Rente

Altersgrenze1

Geforderte Wartezeit

Diese Zeiten zählen zur Wartezeit

Regelaltersrente

Der Beginn wird seit Anfang 2012 stufenweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Betroffen sind die Jahrgänge ab 1947.

5 Jahre

Beitrags- und Ersatzzeiten, Zeiten aus Minijobs, aus Versorgungsausgleich oder Rentensplitting.

Altersrente für langjährig ­Versicherte

Der Beginn wird seit Anfang 2012 stufenweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Früherer Rentenbeginn möglich ab 63 Jahre. Betroffen sind die Jahrgänge ab 1949.

35 Jahre

Beitrags- und Ersatzzeiten, Zeiten aus Minijobs, Versorgungsausgleich oder Rentensplitting, auch Anrechnungs- und Berücksichtigungszeiten.

Altersrente für besonders ­langjährige ­Versicherte

65 Jahre, kein stufenweiser Anstieg der Altersgrenze.

45 Jahre

Pflichtbeitragszeiten für eine versicherte ­Beschäftigung/Tätigkeit. Auch Zeiten aus ­Minijobs sowie Berücksichtigungs- und Ersatzzeiten zählen mit. Zeiten des Bezugs von ­Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder ­Arbeitslosenhilfe bleiben dagegen außen vor.

Altersrente für schwer-
behin­derte ­Menschen
2

Der Beginn wird seit Anfang 2012 stufenweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. Früherer Rentenbeginn je nach Geburtsjahr zwischen dem 60. und 62. Lebensjahr möglich. Betroffen sind Jahrgänge ab 1952.

35 Jahre

Beitrags- und Ersatzzeiten, Zeiten aus Minijobs, Versorgungsausgleich oder Rentensplitting, auch Anrechnungs- und Berücksichtigungszeiten.

Altersrente für Frauen

65 Jahre, früherer Rentenbeginn ab 60 Jahren ­möglich. Nur für Versicherte bis Jahrgang 1951.

15 Jahre

Beitrags- und Ersatzzeiten, Zeiten aus Versorgungsausgleich oder Rentensplitting und aus Minijobs.

Altersrente nach ­Altersteilzeitarbeit ­
oder ­Arbeitslosigkeit

65 Jahre, früherer Rentenbeginn je nach Geburtsjahr zwischen dem 60. und 63. Lebensjahr möglich. Nur für Versicherte bis Jahrgang 1951.

15 Jahre

Beitrags- und Ersatzzeiten, Zeiten aus Versorgungsausgleich oder Rentensplitting und aus Minijobs.

    Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund

    • 1 Ausnahmen möglich, wenn frühzeitig Altersteilzeit vereinbart wurde.
    • 2 Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent. Bei Versicherten bis Jahrgang 1950 reicht der Nachweis der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit.