Kindererziehungszeiten, die später die gesetzliche Altersrente steigern, werden entweder der Mutter oder dem Vater zugeschrieben. Eine Teilung der An­sprüche ist nicht möglich, so das Bundessozialgericht (Az. B 13 R 131/07 R).

Ein geschiedener Mann wollte durchsetzen, dass die Hälfte der Kindererziehungszeiten – auch Babyjahre genannt – ihm gutgeschrieben wird. Dies lehnte das Gericht ab. Laut Gesetz stehen die Rentenansprüche dem Elternteil zu, der das Kind überwiegend erzogen hat. Dies war eindeutig die Mutter.

Für ab 1992 geborene Kinder werden drei Babyjahre gutgeschrieben, für früher geborene ein Jahr.

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