Ende 2007 läuft die 58er-Regelung aus, nach der 58-jährige und ältere Arbeitslose Arbeitslosengeld II erhalten, bis sie das reguläre Rentenalter erreichen. Ab 2008 müssen sie möglichst früh in Rente gehen – auch wenn dies Rentenabschläge mit sich bringt.

Weigert sich ein Langzeitarbeitsloser, der die Voraussetzungen für den vorgezogenen Rentenbeginn erfüllt, einen Rentenantrag zu stellen, darf dies sogar die Arbeitsagentur für ihn tun. Die Voraussetzung für einen früheren Rentenbeginn erfüllen Langzeitarbeitslose, die vor 1952 geboren wurden.

Je nach Geburtsjahr ist für arbeitslose Männer ein Rentenbeginn frühestens im Alter von 61 oder 63 Jahren möglich. Für einen Anfang 1947 Geborenen beginnt die Altersrente frühestens mit 61 Jahren (14,1 Prozent Abschlag), für die Jahrgänge 1949 bis 1951 frühestens mit 63 Jahren (Abschlag 7,2 Prozent). Frauen die vor 1952 geboren wurden, können – bei höheren Abschlägen – mit 60 Jahren in Rente gehen. Als Langzeitarbeitslose müssen sie das tun.

Dieser Artikel ist hilfreich. 590 Nutzer finden das hilfreich.