Gesetzliche Krankenversicherung Meldung

25,9 Milliarden Euro zahlten die Kassen 2006 für Arzneien. Medizin für 8,9 Milliarden Euro kauften die Patienten selbst.

Die Krankenkassen zahlen zwar in der Regel alle verschreibungspflichtigen Mittel, wenn der Arzt sie verordnet hat und sie notwendig sind. Doch Patienten sollen bei Präparaten mit identischen Wirkstoffen das preisgünstigere nehmen. Das kann - gerade für Patienten, die dauerhaft bestimmte Medikamente einnehmen müssen - stressig werden. Denn sie müssen dadurch oft das Präparat wechseln. Grund: Hersteller und Pharmagroßhandel ändern alle 14 Tage ihre Preise, zudem haben viele Krankenkassen spezielle Rabattverträge mit Pharmafirmen.

Finanztest sagt, womit Patienten rechnen müssen.

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