Künstliche Befruchtung für 5 000 Euro

Es ist teuer, sich den Kinderwunsch mithilfe künstlicher Be­fruchtung zu erfüllen. Die Kasse zahlt nur einen Teil der Kosten.

Wenn Paare ungewollt kinderlos bleiben, ist das für sie oft eine große Belastung. Eine Chance auf ein Baby bietet ihnen eine künstliche Befruchtung. Doch sie kostet je nach Methode zwischen 3 000 und 5 000 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten von den Kosten nur 50 Prozent, und das höchstens für drei Versuche.

Die Eigenbeteiligung gilt nicht als Zuzahlung. Sie wird nicht angerechnet, wenn geprüft wird, ob ein Kassenpatient mit Zuzahlungen seine Belastungsgrenze erreicht hat und von weiteren Zahlungen wie der Praxisgebühr befreit wird.

Die Kassen zahlen ihren Anteil auch nur dann, wenn die Frau zwischen 25 und 40 Jahren alt ist und der Mann nicht älter als 50. Auch müssen die Partner verheiratet sein. Es reicht nicht wie in Großbritannien, dass sie ein Paar sind.

Ist einer der beiden Partner privat krankenversichert, muss der Versicherer zahlen, dessen Kunde die Kinderlosigkeit verursacht.

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