Gesetzliche Krankenversicherung Meldung

Marienbad: Das Böhmische Bäder­dreieck – mit Karlsbad und Franzensbad – ist beliebt bei Kurgästen.

Patienten mehrerer Krankenkassen können sich mit Kassenzuschuss in Osteuropa behandeln lassen und dabei sparen.

Mitglieder der AOK Brandenburg sparen in den polnischen Grenzstädten Słubice oder Szcecin Kosten für Zahnkronen oder Brücken. Wenn sie ihr Bonusheft zehn Jahre lückenlos geführt haben, müssen sie sogar nichts zuzahlen. Die AOK hat einen Vertrag mit der Firma Medpolska geschlossen. Nach AOK-Angaben werden die gleiche Qualität wie zu Hause sowie zwei Jahre Garantie geboten. Bei Schadenersatzklagen liege der Gerichtsort in Deutschland. Der Patient muss aber mindestens drei Termine beim polnischen Zahnarzt einrechnen.

In tschechischen, slowakischen oder ungarischen Badeorten können Mitglieder der Techniker Krankenkasse in bestimmten Häusern ambulant kuren. Bei anderen Kassen sind Kooperationen mit osteuropäischen Kurbetreibern geplant oder schon vorhanden.

Der Versicherte muss nicht, wie sonst üblich, in Vorkasse gehen. Die Zuzahlungen bleiben gleich: 10 Prozent der Behandlungskosten plus 10 Euro für jede Verordnung. Ein Vorteil sind die meist günstigen Preise für Restaurant und Ausflüge. Wenn Sie sich im Ausland behandeln lassen wollen, fragen Sie vorher bei Ihrer Kasse nach.

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