Tipps

  • Information. Sie können sich beim Bundesgesundheitsministerium gratis über die Reform informieren. Entweder online unter www.die-gesundheitsreform.de oder telefonisch montags bis donnerstags von 8 - 20 Uhr unter 0 800/1 51 51 59.
  • Zuzahlungen. Rechnen Sie zu Beginn des Jahres aus, welchen maximalen Betrag Sie für Zuzahlungen ausgeben müssen. Sammeln Sie alle Beläge über Ihre Zuzahlungen und zählen Sie die Beträge immer gleich zusammen. Haben Sie Ihren Maximalbetrag schon während des Jahres erreicht, können Sie zu Ihrer Krankenkasse gehen und sich für den Rest des Jahres von weiteren Zuzahlungen befreien lassen.
  • Kostenerstattung. Lassen Sie sich nicht auf einen Krankenkassentarif ein, für den das Kostenerstattungsverfahren gilt. Dann müssen Sie alle Arztrechnungen zunächst selbst bezahlen und später bei der Kasse einreichen. Ein Teil der Kosten bleibet dann immer an Ihnen hängen. Grund: Die Kasse erstattet etwa 15 Prozent weniger als bei Behandlungen, die mit Chipkarte abgerechnet werden.
  • Selbstbehaltstarife. Diese Tarife stehen nur freiwillig Versicherten offen, die sich für das Kostenerstattungsprinzip entschieden haben. Sie sind daher nicht zu empfehlen. Ist ein solcher Tarif für Sie trotzdem interessant, prüfen Sie, ob die gewährte Beitragsermäßigung größer ist als die jährliche Selbstbeteiligung.
  • Jahresbruttoeinkommen. Das Gesamteinkommen aller im Haushalt lebenden Personen gilt als Jahresbruttoeinkommen.
  • Freibeträge. Für den ersten im Haushalt lebenden beitragsfrei Versicherten können Sie 4 347 Euro abziehen. Für jedes weitere im Haushalt lebende Kind können Sie zusätzlich 3 648 Euro vom Jahresbruttoeinkommen abziehen.

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