Tipps

Privatvertrag. Unterschreiben Sie auf keinen Fall beim Arzt oder Zahnarzt eine privatärztliche Vereinbarung. Wenn Sie sich später bei Ihrer Kasse doch gegen das Kostenerstattungsverfahren entscheiden, müs­sen Sie die vorher vereinbarte Behandlung unter Umständen trotzdem auf Privatrechnung bezahlen.

Zusatzversicherung. Das Kostenerstattungsverfahren bringt nur den Ärzten Vorteile. Wenn Sie es trotzdem unbedingt wollen, können Sie eine private Zusatzversicherung abschließen, die die Mehrkosten trägt. Solche Policen sind allerdings nicht billig. Nach Angaben des Verbandes der privaten Krankenversicherung zahlt zum Beispiel ein 30-jähriger gesunder männlicher Neukunde 35 bis 65 Euro Beitrag im Monat, eine gleich alte Frau 57 bis 107 Euro.

Beamte. Sind Sie als Beamter gesetzlich krankenversichert, kann das Kostenerstattungsverfahren ausnahmsweise sinnvoll sein. Damit können Sie Ihren Beihilfeanspruch ausschöpfen, der sonst meist verfällt. Ihr Dienstherr zahlt dann beispielsweise 50 Prozent der privatärztlichen Rechnung, den Restbetrag reichen Sie bei der Krankenkasse ein.

Dieser Artikel ist hilfreich. 310 Nutzer finden das hilfreich.