Tipps

Kassenwahl. Sie sollten Ihre Kasse in erster Linie nach dem Beitragssatz und ihren Leistungen bei speziellen Krankheiten aussuchen, die für Sie wichtig sind.

Bonusmodelle. Wenn Ihre Kasse ein interessantes Bonusprogramm bietet, spricht nichts dagegen, daran teilzunehmen. Für AOK-Versicherte lohnt sich das Bonusprogramm finanziell nur, wenn Versicherter und mitversicherte Angehörige nicht regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind. Bei manchen Krankenkassen sind die gesammelten Punkte nur einmalig auf das Folgejahr übertragbar.

Kostenerstattungsprinzip. Sie sollten sich als gesetzlich Versicherter nicht für das Kostener-stattungsprinzip entscheiden. Sie werden dann zwar als Privatpatient behandelt, müssen dafür aber einen erheblichen Teil der Behandlungskosten selbst tragen. Haben Sie sich darauf eingelassen, können Sie das frühestens nach Ablauf eines Jahres wieder ändern.

Selbstbehalttarife. Da die Selbstbehalttarife mit Ausnahme des AOK-Bonusmodells an das Kostenerstattungsprinzip gebunden sind, raten wir Ihnen davon ab.

Tarife mit Beitragsrückerstattung. Koppelt Ihre Krankenkasse die Beitragsrückerstattung an das Kostenerstattungsprinzip (siehe Fußnote 1 in den Tabellen), sollten Sie darauf verzichten. Tut sie das nicht, können Sie im Nachhinein die Rückzahlung beantragen, wenn Sie im vorhergehenden Jahr keine Krankenkassenleistungen in Anspruch genommen haben. Allerdings sollten Sie keine wichtigen Arztbesuche verschieben, um die Rückzahlung zu bekommen.

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