Das sind Heilmittel

Der Name täuscht: Heilmittel sind keine „Mittel“, sondern therapeutische Behandlungen.

Krankengymnastik: Bei Wirbelsäulenerkrankungen, nach Gelenkoperationen, Knochenbrüchen oder Bänderrissen können krankengymnastische Übungen die Muskulatur stärken und die Beweglichkeit verbessern. Krankengymnastik kann der Arzt als Einzel- oder als Gruppentherapie verordnen.

Massagen: Massage hilft, Muskelverspannungen zu lösen und so Schmerzen zu lindern. Die Massage wird oft mit anderen physikalischen Therapien kombiniert.

Lymphdrainage: Die Lymphdrainige ist eine spezielle Massagetechnik, die den Abfluss von aufgestauter Flüssigkeit im Gewebe fördert.

Elektrotherapie: Die Elektrotherapie wird meist als Ergänzung zur Krankengymnastik verordnet und soll Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.

Thermotherapie: Wärme- oder Kältebehandlungen ergänzen andere Therapien wie Krankengymnastik oder Massage, zum Beispiel nach einem Bandscheibenvorfall.

Ergotherapie: Die Ergotherapie soll körperlich oder seelisch erkrankten Menschen helfen, wieder im Alltagsleben klarzukommen. Sie wird beispielsweise verschrieben, wenn jemand nach einem Unfall oder einem Schlaganfall nur noch sehr eingeschränkt bewegungsfähig ist. Durch gezielte Übungen lernen die Patienten zum Beispiel, wie sie sich wieder selbstständig waschen oder anziehen können.

Logopädie: Stimm-, Sprech-, Sprachtherapie hilft insbesondere Kindern, die zum Beispiel lispeln, stottern oder Wortfindungsstörun­gen haben. Gezielte Übungen unter Anleitung können diese Entwicklungsstörung oft beheben. Erwachsene brauchen logopädische Behandlung zum Beispiel, wenn Stimmbänder oder Kehlkopf durch eine Krankheit oder Operation beeinträchtigt sind.

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