Tipps

Kassenwahl. Sie können den Kostenanstieg dämpfen, wenn Sie in eine Kasse mit günstigerem Beitragssatz wechseln. Der Aufwand ist gering und die Ersparnis umso größer, je mehr Einkünfte wie Betriebsrenten oder Auszahlungen aus einer Direktversicherung der Beitragspflicht unterliegen.

Kündigung. Sie dürfen die Krankenkasse wechseln, wenn Sie schon mindestens 18 Monate lang Mitglied waren. Erhöht Ihre Kasse den Beitragssatz, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Arbeitseinkommen. Sind Sie pflichtversichert und bessern Sie Ihr Ruhegeld mit ­einer selbstständigen Tätigkeit auf – etwa als Berater beim alten Betrieb –, müssen Sie jetzt den vollen Beitragssatz zahlen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Chef. Will dieser nicht auf Ihre Erfahrung verzichten, ist er womöglich bereit, Sie anzustellen – und damit die Hälfte der Beitragslast zu übernehmen. Er kann die Kosten immerhin als Betriebsausgabe absetzen.

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