Unser Rat

Hilfe. Beratung und Hilfe beim Formulieren eines Widerspruchs finden Sie bei Sozialverbänden wie VdK (www.vdk.de), Sozialverband Deutschland (www.sovd.de) oder Volkssolidarität (www.volkssolidaritaet.de). Geschäftsstellen in Ihrer Nähe stehen im Telefonbuch. Sie können sich auch an die Wohlfahrtsverbände wie ­Caritas, Diakonie oder Arbeiterwohlfahrt wenden. Eine Liste von regionalen und speziellen, krankheitsbezogenen Beratungsstellen finden Sie unter www.modell-projekte.de.

Adresse. Nicht für jede Gesundheitsleistung ist die Kranken- oder Pflegekasse zuständig. Für soziale Belange können etwa die Berufsgenossenschaft, das Versorgungsamt, das Sozialamt oder der Rentenversicherungsträger die richtige Adresse sein. Bevor Sie widersprechen, prüfen Sie zunächst, ob die Krankenkasse wirklich der Ansprechpartner für Ihr Anliegen ist.

Rentner. Ruheständler, die eine Direktversicherung ausgezahlt bekommen, sollten innerhalb von vier Wochen Widerspruch bei ihrer Krankenkasse einlegen, wenn sie einen neuen Bescheid über ihre Beiträge bekommen. Das gleiche gilt für Freiberufler im Ruhestand, die auf Renten aus ihrem Versorgungswerk den vollen Beitragssatz zahlen und für Beamte, die eine gesetzliche Rente beziehen. Seit 2004 wird auf diese Altersbezüge statt des halben der volle Beitragssatz von der Krankenkasse erhoben. Bei Betriebsrentnern hat das Bundessozialgericht allerdings bereits 2004 bestätigt, dass die ­höheren Beiträge rechtens sind.

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