Die Rente aus einer privaten Lebensversicherung ist genauso wie die gesetzliche Rente ein Einkommen und verpflichtet den Empfänger, eine eigenständige Krankenversicherung abzuschließen. Mit diesem Urteil hat das Bundessozialgericht die Klage eines Ehepaares abgewiesen (Az. B 12 KR 10/04 R).

Die nicht berufstätige Ehefrau war in der gesetzlichen Krankenversicherung ihres Ehemanns kostenlos mitversichert. Als sie anfing, eine Rente aus einer privaten Rentenversicherung zu beziehen, stellte die Krankenkasse das Ende der Familienversicherung fest und verlangte von der Frau Beiträge. Zu Recht, urteilte das Bundessozialgericht.

Nicht nur gesetzliche, sondern auch private Renten seien beitragspflichtig, wenn das Gesamteinkommen die beitragspflichtige Grenze überschreitet. Sie liegt derzeit bei 350 Euro monatlich in den alten und 295 Euro in den neuen Bundesländern. Für geringfügig Beschäftigte beträgt das zulässige beitragsfreie Gesamteinkommen 400 Euro.

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