Das Einkommen zählt

Die Kassenbeiträge richten sich nicht nach Alter oder Gesundheit, sondern nach dem Einkommen.

Verdient jemand 2 000 Euro brutto im Monat und ist in einer Kasse mit 13,6 Prozent Beitragssatz, dann kostet seine Krankenversicherung 272 (13,6 Prozent von 2 000) Euro im Monat. Die Hälfte davon zahlt bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer muss 136 Euro Kassenbeitrag im Monat zahlen.

Versicherte zahlen zurzeit maximal für ein Bruttoeinkommen von 41 400 Euro im Jahr oder 3 450 Euro im Monat Krankenkassenbeitrag. Das ist die Bemessungsgrenze.

Bei Selbstständigen zählen neben dem Arbeitseinkommen zum Beispiel auch Einkünfte aus Vermietung – allerdings wieder nur bis zur Bemessungsgrenze.

Kinder und Lebenspartner von gesetzlich Versicherten, die kein oder nur ein sehr geringes eigenes Einkommen haben (bis zu 325 Euro im Monat) müssen keine eigenen Beiträge zahlen. Sie sind beim Hauptverdiener beitragsfrei mitversichert.

Normalerweise endet die Mitversicherung von Kindern mit dem 18. Lebensjahr. Sind sie dann noch nicht erwerbstätig, können sie bis zum 23. Lebensjahr, unter bestimmten Voraussetzungen bis zum 25. Lebensjahr bei den Eltern versichert bleiben.

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