Das Landes­blindengeld in Baden-Württem­berg deckt den Mehr­aufwand ab, der durch eine Sehbehin­derung entsteht, aber nicht die gewöhnlichen Lebens­kosten. Deshalb darf die gesetzliche Krankenkasse das Blindengeld auch nicht bei der Berechnung der Beiträge für die Kranken- und Pflege­versicherung berück­sichtigen. Das entschied das Landes­sozialge­richt Stutt­gart (Az. L11 KR 888/15).

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