Ungüns­tige Klauseln: In Ketten gelegt

Schlechte Karten haben Anleger, wenn die Gesell­schafts­verträge nach­teilige Rege­lungen enthalten. Beispiele für ungüns­tige Klauseln:

  • Wenn Anleger dem Treuhänder keine Weisung erteilen, stimmt er mit ihren Stimmen für die Vorschläge der Geschäfts­führung.
  • Es ist gar kein Fonds­beirat vorgesehen oder die Geschäfts­führung muss zustimmen, wenn einer installiert werden soll. Sie darf einen Teil der Beiräte bestimmen.
  • Anleger müssen einen kaum erreich­baren hohen Stimm­anteil mobilisieren, um außer­ordentliche Gesell­schafter­versamm­lungen durch­zusetzen. Beispiel: Beim Geno­HausFonds II sind 30 Prozent des gezeichneten Kapitals nötig.
  • Es gibt Mehr­stimm­rechte. Beispiel: Beim Fonds Wind­park Straß­furt hat die persönlich haftende Gesell­schafterin laut Vertrag fast ein Viertel der Stimmen, obwohl sie nicht am Kapital des Fonds beteiligt ist.

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