Unser Rat

Anleger. Beteiligungen an grünen Projekten über geschlossene Fonds eignen sich allenfalls für vermögende Anleger mit hohem Steu­ersatz, die große Risiken tragen können. Die Investitionen sind so riskant, dass Anleger jeder­zeit mit Verlusten rechnen müssen. Von Sparplänen für Klein­anleger raten wir deshalb ab.

Werbung. Anleger sollten sich von der Werbung nicht in die Irre führen lassen. Eine Garantie für die dort genannten Zinsen, Ausschüttungen oder Renditen für grüne Unter­nehmens­beteiligungen gibt es nicht. Die Anbieter können lediglich Prognosen abgeben. Ob eine Beteiligung erfolg­reich ist, entscheidet sich meist erst nach vielen Jahren zum Ende der Lauf­zeit.

Bürgerbe­teiligung. Umwelt­schützer empfehlen anstelle von Groß­projekten Bürgerbe­teiligungen an Wind-, Solar- oder Biogas­anlagen in der Nähe des Wohn­orts. Da Anleger hier Mitspracherechte hätten, werde spar­samer und seriöser geplant. Blindes Vertrauen ist aber auch hier nicht sinn­voll.

Alternativen. Grüne Investmentfonds sind viel flexibler als geschlossene Fonds. Bei geschlossenen Fonds ist keine vorzeitige Kündigung möglich. Investmentfonds können Anleger jeder­zeit über die Börse verkaufen.

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