Der Bundes­gerichts­hof (BGH) hat die Kündigungs­rechte für Anleger geschlossener Fonds erweitert. Während sie bisher vor Ablauf der Mindest­lauf­zeit nur wegen arglistiger Täuschung kündigen konnten, dürfen Anleger jetzt auch kündigen, wenn die Fonds­gesell­schaft sie vor Vertrags­abschluss über wesentliche Punkte der Anlagen­entscheidung nicht voll­ständig aufgeklärt hat (BGH, Az. II ZR 387/02).

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