Chemie im Tab: Das steckt drin

Bleich­mittel wie Perkarbonate bleichen Farb­stoffe (entfärben), wie sie zum Beispiel in Tee enthalten sind. Je besser sie sind, um so eher können sie auch hartnä­ckigen Schmutz wie Teereste in Tassen entfernen.

Enzyme sind schmutzlösende Eiweiß­körper. Proteasen zersetzen Eiweiß, Amylasen bauen Stärke ab.

Phosphate sind wichtig gegen Kalkbeläge, belasten aber die Gewässer. Sie binden Kalzium- und Magnesiumionen. Außerdem halten sie den einmal vom Geschirr abge­lösten Schmutz in der Spül­lauge, damit er sich nicht wieder auf anderen Teilen absetzen kann. Weniger effektiv sind Zitrate (Salz der Zitronensäure) und Poly­karb­oxylate (Enthärter auf Erdöl­basis).

Spül­kraft­verstärker, auch Nied­rigtemperatur­aktivatoren genannt, akti­vieren die Bleich­mittel, damit sie schon bei nied­rigen Temperaturen wirken. Als Katalysatoren kommen etwa Mangan­verbindungen und TAED (Tetraa­cetyle­thylen­diamin) zum Einsatz. TAED ist bekannt aus der Wasch­mittel­werbung.

Tenside lösen fettige Schmutz­partikel und verringern die Oberflächenspannung des Wassers. Das ist wichtig für das Klarspülen. Dadurch läuft das Wasser am Geschirr wie ein dünner, gleich­mäßiger Film ab, ohne dass Kalk­flecken zurück­bleiben. Tenside begüns­tigen auch das Trocknen des Geschirrs.

Dieser Artikel ist hilfreich. 160 Nutzer finden das hilfreich.