Inhalts­stoffe: Das steckt in Pulvern und Mono­tabs

Ob Geschirr sauber und schonend gespült aus der Maschine kommt, hängt von der Rezeptur des Spül­mittels ab: Die Qualität der Inhalts­stoffe sowie die Zusammenset­zung müssen stimmen. Die wichtigsten Komponenten:

Enthärter. Bisher nutzten Hersteller meist Phosphate, um hartes Wasser weicher zu machen. Weil die umwelt­belastenden Stoffe ab Januar nicht mehr einge­setzt werden dürfen, verwenden Anbieter biologisch gut abbaubare Zitrate – die Salze der Zitronensäure. Sie verhindern Kalkbeläge nur im Zusammen­spiel mit weiteren Enthärtern erfolg­reich. Diese enthalten zum Teil zwar das Element Phosphor, im Vergleich zu klassischen phosphathaltigen Mitteln allerdings nur in äußerst geringen Mengen. Ökoprodukte wie Sodasan verzichten ganz darauf.

Bleich­mittel. Sie entfernen Verfärbungen wie etwa Teer­änder. Zusätzlich setzen Hersteller oft sogenannte Bleich­kraft­verstärker und Mangan­verbindungen ein, um die Wirkung der Bleich­mittel bereits bei Temperaturen unter 50 Grad zu erhöhen.

Schmutzlöser. Tenside lösen Fette und halten abge­löste Essens­reste in der Lauge. Enzyme helfen, lang­kettige Schmutzmoleküle aufzuspalten. Zum Beispiel knacken Proteasen das Eiweiß – also die Proteine – wie in Hack­fleisch und Milchhaut. Amylasen zersetzen Stärke, die etwa in Reis, Kartoffeln und Mais enthalten ist.

Materialschonung. Zink­verbindungen können Trübungen und Linienkorrosion in Gläsern verhindern. Silber kann beim Spülen anlaufen, sich sogar irre­versibel verfärben und damit ruiniert sein. Um es zu schützen, setzen Hersteller oft Korrosions­schutz­mittel ein.

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