„Nach­haltig­keit geht anders“

Seit rund 30 Jahren prüft der Chemiker Geschirr­spül­mittel für die Stiftung Warentest.

Im Interview zum Thema „Bioprodukte und nach­haltige Geschirr­spülen“: Stiftung-Warentest-Projektleiter Dr. Konrad Giers­dorf.

Warum schneiden die mit Bio, Eco oder Nature beworbenen Multitabs im Test nicht gut ab?

Das hat verschiedene Gründe. Die Mittel haben Probleme zum Beispiel mit der Reinigungs­leistung, beim Klarspülen oder der Materialschonung. Bei allen sind die Rezepturen für ein gutes Qualitäts­urteil nicht ausgewogen genug.

Manche werben mit nach­wachsenden Rohstoffen. Ist das nicht nach­haltig genug?

Nein, das allein reicht nicht. Nach­haltig­keit geht anders: Das Geschirr muss sauber werden und darf keinen Schaden nehmen. Wenn Gläser, Besteck oder die Maschine durch Spül­mittel unnötig früh kaputt­gehen und neu gekauft werden müssen, dann ist das alles andere als nach­haltig.

Was ist wichtig für nach­haltiges Geschirr­spülen?

Am wichtigsten sind eine lange Halt­barkeit der Maschine und möglichst nied­rige Spül­temperaturen, damit der Strom­verbrauch sinkt. Dabei helfen moderne Spül­mittel − dank wirk­samer Enzyme, Bleich­mittel­aktivatoren und anderer Wirk­stoffe. Wir testen die Reinigungs­leistung bei 45 Grad. Gute Produkte erzielen damit saubere Ergeb­nisse.

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