Kalkbeläge. Klarer Durch­blick mit guten Multi-Tabs, getrübte Freude mit schlechten.

Alles andere als makellos: Manche Mittel im Spül­maschinentabs-Test verschandeln Besteck, Geschirr oder Maschinenkörbe. Die Stiftung Warentest hat 14 Geschirr­spültabs getestet − darunter Multitabs von Aldi, dm, Ecover, Edeka, Frosch, Kauf­land, Ross­mann, Finish und Somat. Alle enthalten Reiniger, Klarspüler, Wasser­enthärter und Zusätze – zum Beispiel zum besseren Trocknen. Gut sind nur sechs Spültabs. Sie kosten 7 Cent pro Spülgang. Drei Geschirr­spül­mittel sind mangelhaft.

Kompletten Artikel freischalten

TestSpül­maschinentabs im Test10.02.2020
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 6 Seiten).

Drei Spül­maschinentabs im Test fallen durch

Über die Resultate des Materialschonungs­tests staunten selbst die erfahrenen Prüfer der Stiftung Warentest. Klare Gläser, glänzende Teller und blankes Besteck haben sie beim Start des Dauer­tests in den Geschirr­spüler gestellt: 300 Spülgänge später hat ein Multitab im Test den Besteck- und Geschirr­körben der Maschine zugesetzt. An Flächen und Gittern haften schmutzig hartnä­ckige braune Beläge.

Ein anderer Geschirr­spültab über­zog Geschirr, Gläser und die Maschine innen mit so extremen Belägen, dass die Prüfer den Materialschonungs­test abbrachen, um die Maschine nicht zu gefährden. Mangelhaft lautet das Qualitäts­urteil für beide Spül­mittel sowie einen weiteren Tab, der Silber verfärbte − dauer­haft.

Das bietet der Spül­maschinentabs-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 14 Multitabs. Die Stiftung Warentest hat Reinigungs­leistung, Klarspül- und Trock­nungs­funk­tion und Umwelt­eigenschaften der Spültabs untersucht – und wie gut sie Kalkbeläge verhindern und das Material schonen. Sechs Geschirr­spültabs im Test sind gut und kosten nur 7 Cent pro Spülgang, drei Produkte sind mangelhaft.

Gut spülen und sparen. Testsieger ist eine Eigenmarke vom Supermarkt. Bekannte Marken­produkte kommen nicht über ein Befriedigend hinaus.

Tipps und Hintergrund. Tabs, Pulver, Gelkissen? Solo oder Multi? Was wofür? Die Stiftung Warentest informiert über Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Maschinen­geschirr­spül­mittel und beant­wortet Fragen zum Thema „nachhaltiges Geschirrspülen“ und zum Silber­schutz­mittel Benzotriazol (BTA). Es steckt in vielen Tabs und ist in Klär­anlagen kaum abbaubar.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF der Testberichte Geschirrspülmittel.

Geschirr­spül­mittel von Handels- und Drogeriemarken liegen vorn

Geschirr und Maschine beim Spülen nicht zu verschandeln − das ist eine der vielen Aufgaben, die 14 Multitabs im Test erfüllen müssen. Sie enthalten Reiniger, Klarspüler, Wasser­enthärter und weitere Zusätze, etwa zum besseren Trocknen. Fünf Monate Prüf­zeit und rund 10 000 Spül­stunden später steht fest: Sechs Eigenmarken großer Handels- und Drogeriemarkt­ketten schneiden gut ab. Umwelt­schonende Mittel und bekannte Marken kommen nicht über die Note Befriedigend hinaus. Ein Marken­produkt ist gerade mal ausreichend, weil es – wie auch ein Öko-Tab – nur schlecht reinigte.

Tipp: Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig auch klassische Tabs und Pulver sowie Klarspüler und Hand­spül­mittel. Auf der Themenseite Geschirr­spül­mittel finden Sie alle Tests rund um das Geschirrspülen.

Wo Multitabs glänzen und wo sie patzen

Materialschonung mangelhaft. Ein Geschirr­spül­mittel bräunte Maschinenkörbe, ein anderes vergoldete Silber. Und ein weiteres Mittel über­zog Geschirr, Gläser und die Maschine innen mit extremen Belägen.

Mehr als 3 000 Geschirr­teile im Test

Die Prüfer der Stiftung Warentest beschmutzten für den Test mehr als 3 400 Teller, Tassen und Gläser. Sie ließen Essens­reste wie Hack­fleisch, Nudel- oder Eierspeisen auf Tellern und Blechen trocknen, produzierten Milchhaut in Gläsern und erzeugten immer gleiche Teer­änder in Tassen. Nach jedem Spülgang prüften sie, wie die Mittel die Schmutzreste entfernt haben. In weiteren Tests beur­teilten sie Kalkbeläge und Trübungen, kontrollierten, ob Schäden am Spül­gut entstanden sind, und zählten tausende Wasser­tropfen, um die Trock­nungs­leistung der Multitabs zu ermitteln.

Der Testsieger ist ein Multitalent

Der Testsieger glänzt in allen Spül­disziplinen. Es zeigt, was ein ausgereifter Spül­maschinentab kann. Mit seinen wirk­samen Inhalts­stoffen schafft es sauberes Geschirr, verhindert Kalk- und Wasser­flecken gut und schont dabei das Geschirr besser als alle Konkurrenten im Test. Kaum schwächer präsentieren sich die Tabs eines Discounters. Sie schonen aber Glas nicht wirk­sam genug und verfärben Silber stark. Anders als bei einem der mangelhaften Tabs lassen sich diese Beläge auf dem Edel­metall aber mit einiger Mühe wieder wegpolieren.

Öko-Tabs im Test bestenfalls befriedigend

Und wie sauber schneiden Öko-Tabs ab? Zwei fallen im Test durch. Die besten umwelt­schonenden Spül­mittel sind befriedigend. Eines zum Beispiel reinigt gut, kommt aber mit dem Klarspülen nicht gut klar. Schade: Starke Multitabs mit guten Umwelt­eigenschaften, die schonend sauber spülen − das wäre wünschens­wert.

Tipp: Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig auch Geschirr­spül­maschinen zum Test Geschirrspüler.

Schlechter Tab färbt Silber dauer­haft golden

Nach­haltiges Matt­gold. Ein Produkt färbte glänzendes Silber im Dauer­test matt-golden. Die Färbung ließ sich nicht mehr entfernen.

Stumpfe Teller statt echtem Glanz

Stumpf oder matt. Mit dem falschen Geschirr­spül­mittel wurden Teller stumpf­weiß. Mit guten Tabs glänzten sie.

Einige Tabs lassen Verschmut­zungen zurück

Weiter schmutzig. Einige Produkte ließen Hack­reste auf dem Porzellan zurück, andere putzen alles prima weg.

Dieses Thema ist erschienen im Juli 2017 und wurde seitdem mehr­fach voll­ständig aktualisiert, zuletzt am 29.01.2020. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf Vorgänger­unter­suchungen.

Jetzt freischalten

TestSpül­maschinentabs im Test10.02.2020
2,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 6 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 404 Nutzer finden das hilfreich.