Was das Energielabel aussagt

Geschirr­spüler Test

Jeder Geschirr­spüler muss im Geschäft mit einem Energielabel versehen sein. Es informiert auf einen Blick über die wichtigsten tech­nischen Daten. Hier lesen Sie, was diese Zahlen bedeuten.

EU-weit gleich

In der Europäischen Union müssen Geschirr­spüler einen Strom­ausweis mitführen. Er heißt EU-Energielabel. Das einheitliche Etikett informiert über die wichtigsten Verbrauchs­daten. Es basiert auf Verordnungen der Europäischen Kommis­sion. Sie gelten für alle EU-Mitglieder. Im Mittel­punkt stehen die jähr­lichen Verbrauchs­werte für Strom und Wasser. Kunden sollen auf einen Blick erkennen, ob sie einen Sparfuchs oder einen Verschwender vor sich haben.

Von Grün bis Rot

Sieben Farbbalken kenn­zeichnen die Effizienz­klassen der Geschirr­spüler. A+++ steht für günstig, D für grotten­schlecht. Die Farb­skala reicht von Dunkelgrün für die spar­samsten Geräte bis Tief­rot für die absoluten Verschwender. Seit Dezember 2013 dürfen 60 cm breite Geräte nur noch mit dem Label A+ verkauft werden. Kleinere Geräte müssen das Label A erfüllen.

Am besten A mit drei Plus

Die beste Energie-Effizienz­klasse bei Geschirr­spülern ist das A+++. Die schlechteste Energie-Effizienz­klasse bei 60 Zenti­meter breiten Geschirr­spülern ist das A+, bei schmalen Maschinen das A. Ermittelt wird die Klasse anhand der Verbrauchs­werte im Ecoprogramm. Dieses Spar­programm spült am güns­tigsten.

280 Spülgänge im Jahr

Der jähr­liche Wasser- und Strom­verbrauch berechnet sich auf Basis von 280 Wasch­gängen im Jahr mit dem Spar­programm. Die maximale Beladung bezieht sich auf die Anzahl der Maßgedecke. Den Lärmpegel beim Spülen gibt das Label in Dezibel an.

Wie die Werte zustande kommen

Die Label-Verordnungen aus Brüssel schreiben Norm­prüfungen und Rechenformeln vor. Damit müssen die Geräte­hersteller arbeiten. Auch die Stiftung Warentest benutzt die Vorgaben häufig bei den Tests. Wie viel der einzelne Geschirr­spüler im Alltag tatsäch­lich verbraucht oder wie laut er ist, hängt aber stark von der individuellen Nutzung ab. Daher berechnet die Stiftung Warentest die Betriebs­kosten – anders als das Energielabel – nicht nur mit dem Spar-, sondern auch mit den Auto­matik- und Kurz­programmen. Für jeden Spüler mit 3 640 Gedecken pro Jahr, damit die Ergeb­nisse vergleich­bar sind.

Ohne Label keine Werbung

Das Label muss im Geschäft gut sicht­bar außen am Gerät kleben. Es reicht nicht, es einfach in die Gebrauchs­anleitung oder in die Trommel zu legen. Ohne Labelklasse dürfen Händler auch nicht für die Wasch­maschine werben. Ob Prospekte, Anzeigen, Onlineshops: Wenn Preis oder tech­nische Infos beim Produkt stehen, muss auch die Effizienz­klasse dabei­stehen.

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TestGeschirr­spüler13.07.2017
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