So testet die Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest bewertet Geschirr­spüler in den Kategorien Spar-, Auto­matik- und Kurz­programm. Zudem prüft sie Hand­habung, Sicherheit und Geräusch. Seit November 2018 wird auch die Dauer­halt­barkeit der Geschirr­spüler bewertet. Die Noten in den Kategorien heißen Gruppen­urteile. Aus den Gruppen­urteilen ergibt sich das test-Qualitäts­urteil. Lesen Sie hier, wie die Stiftung Warentest Geschirr­spüler testet und bewertet.

Geschirr­spüler im Test

Die Stiftung Warentest testet weder kostenlose Muster noch Prototypen, sondern kauft die Geräte anonym im Handel. Die Einkäufer fragen dabei gezielt nach dem Geschirr­spüler­typ, den die Stiftung Warentest für den Test ausgewählt hat. Die Test­ergeb­nisse gelten für das getestete Modell.

Preise

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Ab 2018 mit Dauer­prüfung

Wir führen die Unter­suchungen wie im Jahr 2017 durch. Zusätzlich wird jedoch ab 2018 bei den getesteten Geschirr­spülern die Dauer­halt­barkeit der Geschirr­spüler geprüft und bewertet. Durch die Aufnahme der Dauer­prüfung haben sich die Gewichtungen der Gruppen­urteile verändert. Die Noten für die Geschirr­spüler ab 2018 sind mit den Noten der zuvor getesteten Geschirr­spüler bis einschließ­lich 2017 nicht direkt vergleich­bar.

Geänderte Unter­suchungs­methodik ab 2017

Wir führen die Unter­suchungen größ­tenteils wie in den voran­gegangenen Geschirr­spülertests durch. Abweichend davon prüfen wir ab 2017 das Spar-, Kurz- und Auto­matik­programm in Anlehnung an die interna­tionale Norm IEC 60436:2015 mit unterschiedlicherem Geschirr, wie es auch in Haushalten vorkommt. Ähnlich wie in den Vorjahren ersetzen wir auch ab 2017 Porzellan- durch Kunst­stoff­teile. Fürs Spülen verwenden wir ab 2017 handels­übliche phosphatfreie Solo­tabs. Im Auto­matik­programm prüfen wir ab 2017 auch das Trocknen sowie die Anpassung des Auto­matik­programms an stark und normal verschmutztes Geschirr und an die halbe Beladungs­menge. Wir bewerten dabei unter anderem die Veränderung des Strom- und Wasser­verbrauchs und der Dauer. Das Geräusch ermitteln wir seit 2017 mit dem oben beschriebenen Geschirr. Neben der Unter­suchungs­methodik passten wir auch die Bewertungs­grenzen für das Reinigungs­ergebnis, die Spüldauer und den Strom- und Wasser­verbrauch an die Entwick­lung in den letzten Jahren an.

Die Noten für die Geschirr­spüler ab 2017 sind mit den Noten der Geschirr­spüler bis einschließ­lich 2016 nicht direkt vergleich­bar. Hier finden Sie die Details der Testmethodik bis 06/2016.

Prüf­grund­lagen

Wir prüfen das Spar-, Auto­matik- und Kurz­programm in Anlehnung an IEC 60436:2015 mit haus­halts­üblichem Geschirr wie Töpfe, Porzellan, Gläser und Glasschüssel, Besteck und Kunst­stoff­teile. Die Spülgänge führen wir mit handels­üblichen phosphatfreien Solo­tabs, Klarspüler und Enthärtersalz durch. 30 Minuten nach Programm­ende beur­teilen wir erst das Trocknen, dann das Reinigen. Wir beladen die Maschinen stets mit der vom Anbieter genannten maximalen Anzahl an Maßgedecken.

Spar­programm (Eco): 15 %

Im Spar­programm prüfen wir Reinigen und Trocknen mit normal verschmutztem Geschirr. Wir bewerten auch seine Dauer sowie den Strom- und Wasser­verbrauch.

Auto­matik­programm: 20 %

Wir prüfen Reinigen und Trocknen mit normal und stark verschmutztem Geschirr. Wir bewerten die Dauer des Programms sowie den Strom- und Wasser­verbrauch. Zusätzlich prüfen wir die Anpassung des Programms an stark und normal verschmutztes Geschirr und an eine halbe Beladungs­menge.

Kurz­programm: 20 %

Im zeit­verkürzten Programm prüfen wir Reinigen und Trocknen von normal verschmutztem Geschirr. Wir bewerten die Dauer sowie den Strom- und Wasser­verbrauch.

Hand­habung: 15 %

Fünf Nutzer beur­teilen den täglichen Gebrauch wie Programm­wahl, Einfüllen von Reiniger, Salz und Klarspüler, Nutzung der Körbe und die Siebe. Ein Experte beur­teilt die Gebrauchs­anleitung und die Integrier­barkeit der Maschine.

Sicherheit: 5 %

Bei der mecha­nischen Sicherheit wird die Verletzungs­gefahr und die Verarbeitung geprüft, bei Standgeräten zusätzlich die Standsicherheit. Der Schutz vor Wasser­schäden wird untersucht. Bei der elektrischen Sicherheit werden in Anlehnung an DIN EN 60335–1:2012 + A11:2014 und DIN EN 60335–2–5:2015 unter anderem Aufschriften und Anweisungen, Ableit­strom, Spannungs­festig­keit und der Schutz­leiter­anschluss geprüft.

Geräusch: 10 %

Wir ermitteln im Neuzustand die Schall­leistung nach DIN EN 60704–2–3:2016 (Entwurf) in dB(A) mit Ballast­schmutz und einem Geschirr, das wie in den geprüften Programmen zusammengesetzt ist.

Dauer­prüfung: 15 %

Drei Geschirr­spüler eines Modells reinigen und trocknen 2 800 Mal haus­halts­übliches Ge­schirr. Dem Spüler wird Ballast­schmutz zugesetzt. Nach jeweils zehn Kurz­programmen für normal verschmutztes Geschirr führen wir ein Intensiv­programm durch. Die Filter reinigen wir jeweils nach elf Durch­gängen, die Geräte regel­mäßig mit handels­üblichem Maschinen­reiniger. Neben der Anzahl der erreichten Durch­gänge und aufgetretenen Störungen bewerten wir am Ende der Lauf­zeit zusätzlich unter anderem Veränderungen an der Bedienblende, Gummi­dichtung und Türkante. Die Dauer­prüfung simuliert eine rund zehnjäh­rige Nutzung bei 280 Durch­gängen im Jahr.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet.

Ist die Note für die Dauer­prüfung ausreichend oder mangelhaft, kann das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Sind die Ergeb­nisse des Trock­nens im Spar­programm mangelhaft, kann das Urteil fürs Spar­programm nicht besser sein.

Sind Spar-, Kurz- oder Auto­matik­programm ausreichend oder schlechter, werten wir das test-Qualitäts­urteil ab. Sind Trocknen im Spar-, Kurz- oder Auto­matik­programm oder Strom- oder Wasser­verbrauch im Spar-, Auto­matik- oder Kurz­programm ausreichend oder schlechter, werten wir das jeweilige Programm ab. Ist der Schutz vor Wasser­schäden ausreichend oder mangelhaft, werten wir die Sicherheit ab. Sind die Urteile gleich oder gering­fügig schlechter als diese Noten, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile, desto stärker wirkt der jeweilige Abwertungs­effekt.

Unter­suchungs­methodik 2017

2017 haben wir die Unter­suchungen größ­tenteils wie in den voran­gegangenen Geschirr­spülertests durch­geführt. Abweichend davon prüfen wir ab 2017 das Spar-, Kurz- und Auto­matik­programm in Anlehnung an die interna­tionale Norm IEC 60436:2015 mit unterschiedlicherem Geschirr, wie es auch in Haushalten vorkommt. Ähnlich wie in den Vorjahren ersetzen wir auch ab 2017 Porzellan- durch Kunst­stoff­teile. Fürs Spülen verwenden wir ab 2017 handels­übliche phosphatfreie Solo­tabs. Im Auto­matik­programm prüfen wir ab 2017 auch das Trocknen sowie die Anpassung des Auto­matik­programms an stark und normal verschmutztes Geschirr und an die halbe Beladungs­menge. Wir bewerten dabei unter anderem die Veränderung des Strom- und Wasser­verbrauchs und der Dauer. Das Geräusch ermitteln wir seit 2017 mit dem oben beschriebenen Geschirr. Neben der Unter­suchungs­methodik passten wir auch die Bewertungs­grenzen für das Reinigungs­ergebnis, die Spüldauer und den Strom- und Wasser­verbrauch an die Entwick­lung in den letzten Jahren an.

Die Noten für die Geschirr­spüler ab 2017 sind mit den Noten der Geschirr­spüler bis einschließ­lich 2016 nicht direkt vergleich­bar. Hier finden Sie die Details der Testmethodik bis 06/2016.

Prüf­grund­lagen

Wir prüfen das Spar-, Auto­matik- und Kurz­programm in Anlehnung an IEC 60436:2015 mit haus­halts­üblichem Geschirr wie Töpfe, Porzellan, Gläser und Glasschüssel, Besteck und Kunst­stoff­teile. Die Spülgänge führen wir mit handels­üblichen phosphatfreien Solo­tabs, Klarspüler und Enthärtersalz durch. 30 Minuten nach Programm­ende beur­teilen wir erst das Trocknen, dann das Reinigen. Wir ermitteln in allen Programmen die Dauer sowie den Strom- und Wasser­verbrauch. Wir beladen die Maschinen stets mit der vom Anbieter genannten maximalen Anzahl an Maßgedecken.

Spar­programm: 20 %

Wir prüfen mit normal verschmutztem Geschirr das Reinigen und Trocknen, teil­weise beladen mit Kunst­stoff­teilen.

Auto­matik­programm: 20 %

Das Reinigen und das Trocknen ermitteln wir mit normal und stark verschmutztem Geschirr, darunter auch Kunst­stoff­teile. Die Anpassung an unterschiedliche Verschmut­zung und Geschirr­menge ermitteln wir mit stark und normal verschmutztem Geschirr sowie mit halber Beladungs­menge.

Kurz­programm: 20 %

Auch im zeit­verkürzten Programm prüfen wir Reinigen und Trocknen von normal verschmutztem Geschirr, darunter auch Kunst­stoff­teile.

Hand­habung: 20 %

Fünf Nutzer beur­teilen den täglichen Gebrauch (unter anderem Programm­wahl, Einfüllen von Reiniger, Salz und Klarspüler, Nutzung der Körbe). Ein Experte beur­teilt die Gebrauchs­anleitung und die Integrier­barkeit der Maschine.

Sicherheit: 10 %

Mecha­nische Sicherheit (Verletzungs­gefahr, Verarbeitung), Schutz vor Wasser­schäden.

Geräusch: 10 %

Wir ermitteln die Schall­leistung nach DIN EN 60704–2–3: 2016 (Entwurf) in dB(A) mit dem Geschirr wie in den Prüf­grund­lagen beschrieben.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet.

Waren die Ergeb­nisse des Trock­nens im Spar­programm mangelhaft, konnte das Urteil fürs Spar­programm nicht besser sein.

Waren Spar-, Kurz- oder Auto­matik­programm ausrei­chend oder schlechter, werteten wir das test-Qualitäts­urteil ab. Waren Trocknen im Spar-, Kurz- oder Auto­matik­programm oder Strom- oder Wasser­verbrauch im Auto­matik- oder Kurz­programm ausreichend oder schlechter, werteten wir das jeweilige Programm ab. Sind die Urteile gleich oder gering­fügig schlechter als diese Noten, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile, desto stärker wirkt der jeweilige Abwertungs­effekt.

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