Geschirrspüler Meldung

Beim Nickerchen stört ein Geschirrspüler heute nur noch selten.

Moderne Geschirrspüler arbeiten heute wesentlich sparsamer und leiser als noch vor einigen Jahren – und das ohne Qualitätseinbuße.

Wie steht es wirklich um die Lärmbelästigung, den Strom- und Wasserverbrauch von Geschirrspülern? Die Stiftung Warentest ließ das jetzt von der Universität Bonn untersuchen. Dazu wurden zehn Geschirrspülmaschinen unterschiedlichen Alters und von verschiedenen Anbietern miteinander verglichen. Die älteste Maschine stammte aus dem Jahr 1975. Weitere Geschirrspüler aus den 80er und 90er Jahren vervollständigten das Testfeld. Aus dem Baujahr 2005 war die Maschine, an der alle gemessen wurden. Es handelte sich um ein durchschnittliches Modell eines namhaften Herstellers.

Ergebnis. In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Stromverbrauch etwa halbiert. Noch drastischer sind die Wassereinsparungen – neue Geschirrspüler brauchen nur noch ein Drittel der Wassermenge alter Geräte. Trotz der reduzierten Verbrauchswerte haben sich Reinigung und Trocknung nicht verschlechtert, sondern sind gleich geblieben oder teilweise sogar besser. Deutlich positive Veränderungen auch beim Geräusch: Moderne Geschirrspüler arbeiten sehr viel leiser.

Wermutstropfen. Die Laufzeiten sind mit den Einsparungen länger geworden. Das Referenzmodell braucht zweieinhalb Stunden bis zum Programmende. Im letzten Test von Geschirrspülern (test 8/06) hatten wir sogar eine Maschine, die dreieinhalb Stunden brauchte, bis sie im Eco-Sparprogramm fertig war. Die Laufzeiten dürften deshalb künftig im Mittelpunkt der Bemühungen von Geschirrspülmaschinen-Konstrukteuren stehen.

Tipp: Marktübersicht besonders sparsamer Geschirrspüler: Infodokument Energiesparmodelle.

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