Tipps

So bereiten Sie den Abwasch vor

  • Abwischen. Entfernen Sie grobe Speisereste zunächst mit der Hand. So schützen Sie die Filter der Spülmaschine vor Verstopfung.
  • Nicht vorspülen. Spülen Sie das Geschirr nicht von Hand vor.
  • Einweichen. Weichen Sie stark angebrannte Töpfe ein. Benutzen Sie dazu kaltes Wasser und ein wenig Spülmittel.
  • Richtig einräumen. Räumen Sie das Geschirr so ein, dass alle Flächen vom Wasserstrahl erreicht werden können. Gläser, Tassen, kleine Teller und Dessertschüsseln gehören nach oben, große Teller, Schüsseln, Töpfe und Pfannen nach unten. Achten Sie darauf, dass sich das Geschirr nicht berührt.
  • Metall trennen. Trennen Sie Edelstahl- und Silberbesteck. Silberbesteck läuft an, wenn es mit Edelstahl in Berührung kommt. Ordnen Sie das Besteck locker, mit den Griffen nach unten ein.
  • Richtig beladen. Stellen Sie die Maschine erst an, wenn sie voll beladen ist.

So bleiben Geschirr und Maschine fit

  • Programm. Wählen Sie das passende Programm – je nach Geschirrtyp und Verschmutzung. Meist reicht das Eco- oder Energiesparprogramm mit 50 oder 55 Grad. Intensivprogramme mit höheren Temperaturen verbrauchen deutlich mehr Wasser und Strom. Wählen Sie das Intensivprogramm nur bei stark verschmutzten Töpfen und Pfannen. Nutzen Sie Spar- und Kurzprogramme für Gläser und leicht verschmutztes Kaffeegeschirr.
  • Gläser. Glas wird in der Spülmaschine oft hässlich und stumpf. Verwenden Sie nur spülmaschinenfeste Gläser. Edle Gläser spülen Sie am besten im Glasprogramm bei niedriger Temperatur (40 Grad) mit wenig Reinigungsmittel. Kristallgläser gehören nicht in die Spülmaschine.
  • Wasserhärte. Hartes Wasser nimmt Reinigungsmitteln die Kraft. Die Maschinen enthärten das Wasser deshalb in ihrer Enthärtungsanlage. Stellen Sie die Maschine auf die örtliche Wasserhärte ein. Die Wasserhärte erfahren Sie von Ihrem Wasserwerk.
  • Regeneriersalz. Die Enthärtungsanlage braucht Salz, um zu regenerieren. Füllen Sie regelmäßig Regeneriersalz nach. Sonst bleibt das Wasser zu hart. Die Folge: Kalkflecken auf dem Geschirr.
  • Klarspüler. Geben Sie neben Geschirrreiniger und Salz auch Klarspüler in die Maschine. Er beschleunigt das Trocknen und verhindert Wasserflecken und Kalkablagerungen auf dem Geschirr. Klarspüler verringert die Oberflächenspannung des Wassers, so dass es tropfenfrei vom Geschirr ablaufen kann.
  • Dosieren. Dosieren Sie den Geschirrreiniger nach den Angaben auf der Packung. 3-in-1-Produkte sind besonders bequem: Sie enthalten auch Klarspüler und Regeneriersalz. Separater Klarspüler bringt manchmal mehr Glanz und verhindert Trocknungsflecken. Probieren Sie es aus. Verwenden Sie Reiniger, Klarspüler und Regeneriersalz statt Kombi-Tabs, wenn Sie ganz sichergehen wollen.
  • Abschalten und öffnen. Schalten Sie die Maschine nach Programmende aus und lassen Sie den heißen Wasserdampf durch die geöffnete Tür abziehen. Das schont vor allem Gläser und beugt Trocknungsflecken vor.
  • Von unten nach oben. Räumen Sie die Maschine stets von unten nach oben aus. Wenn Sie oben beginnen, kann Wasser aus dem Sprüharm oder aus Vertiefungen im Geschirr nach unten tropfen und das bereits trockene Geschirr wird wieder nass.
  • Pflege. Reinigen Sie die Siebe und Sprüharme regelmäßig von Hand. Mit der Zeit lagern sich Rückstände in der Maschine ab: Fett, Kalk, Schmutz und üble Düfte. Wählen Sie ab und an ein Intensivprogramm mit hoher Temperatur. Das reinigt die Maschine und ersetzt teure Maschinenpflegemittel.

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