Spülen in der Maschine: Tipps

Vorbereiten. Speisereste nicht unter fließendem Wasser abspülen, sondern mit einem Papiertuch abwischen und im Biomüll entsorgen. Angebrannte Töpfe und Pfannen mit Wasser und einem kleinen Spritzer Handspülmittel einweichen. Das Geschirr am besten gleich einräumen. An der Luft trocknet der Schmutz eher an.

Dosieren. Wer mit Solotabs oder Pulver spült, darf nicht vergessen, regelmäßig Klarspüler und Enthärtersalz nachzufüllen. Bei 2in1-Tabs mit eingebautem Klarspüler reicht Salz. Nur wer mit weichem Wasser spült (unter 7 Grad deutscher Härte), kann auf Salz ganz verzichten. Stellen Sie die Enthärteranlage der Maschine auf die örtliche Wasserhärte ein. Die nennt das zuständige Wasserwerk. Sehr weiches Wasser greift Glas an, laugt es aus. Bei 3in1-Tabs sollten Sie deshalb kein zusätzliches Salz benutzen, damit die Enthärteranlage außer Funktion bleibt. Auch nicht, wenn die Salzkontrolle leuchtet. Aber: Bei sehr hartem Wasser (Härtebereich 4, über 21º dH) braucht die Maschine trotzdem zusätzlich Salz und Klarspüler, weil der Zusatz in den Tabs nicht ausreicht. Dann besser die Baukastenart mit Solotabs oder Pulver benutzen.

Einsortieren. Stellen Sie die Maschine erst an, wenn sie wirklich voll beladen ist. In den Oberkorb kommen Tassen, Untertassen, Gläser, Dessertschüsseln, große Besteckteile wie Schöpfkelle, Fleischgabeln, Kochlöffel und Ähnliches. In den Unterkorb gehören große Teller, Schüsseln, Töpfe, Pfannen und der Besteckkorb. Das Wasser muss alle Teile gut umspülen können – also Gefäße mit der Öffnung nach unten und Gewölbtes schräg hineinstellen. Die Teile dürfen nicht aneinander schlagen. Trennen Sie Edelstahlbesteck von anderen Metallen wie Silber oder Aluminium. Messer in ein separates Fach stellen, damit der empfindlichere Klingenstahl andere Edelstahlteile nicht berührt. Alles soll im Korb mit dem Griff nach unten stehen oder in der Besteckschublade liegen. Prüfen Sie vor dem Einschalten per Hand, ob sich die Sprüharme drehen.

Programmieren. Das so genannte Vergleichsprogramm, auf dem die Verbrauchsdaten für das Energielabel beruhen, reicht im Alltag völlig aus. Es ist meist ein 50- oder 55-Grad-Programm und spült mit vergleichsweise wenig Energie und Wasser. Wie es genau heißt, steht in der Gebrauchsanleitung. Nutzen Sie Spar- und Kurzprogramme für leicht Verschmutztes wie Gläser und Kaffeegeschirr. Das energiefressende Intensivprogramm bei 65 oder 70 Grad sollte nur bei besonders starken Verschmutzungen zum Zuge kommen.

Ausräumen. Schalten Sie die Maschine nach Programmende sofort aus und lassen Sie den heißen Wasserdampf kurz durch die geöffnete Tür abziehen. Das reduziert Trocknungsflecken und Glaskorrosion. Besteck gleich herausnehmen und Wasserreste abtrocknen. Die anderen Teile abkühlen lassen, danach als Erstes den Unterkorb ausräumen, damit kein Restwasser von oben auf das saubere Geschirr unten tropfen kann.

Pflegen. Mit der Zeit können sich übel riechende Schmutzrückstände im Gerät ablagern, vor allem wenn häufig das Kurzprogramm läuft. Bevor Sie spezielle Maschinenpflegemittel einsetzen, versuchen Sie zunächst, die Fett- und Kalkablagerungen bei höheren Temperaturen (Intensivprogramm oder 65 Grad) zu entfernen. Meist reicht das schon. Beugen Sie schlechtem Geruch vor, indem Sie Speisereste vom Geschirr abwischen und die Gerätetür geschlossen halten. Das erspart auch Spülmaschinendeos. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Siebe und Sprüharme verstopft sind.

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