Ein geschiedener Vater muss für die private Krankenversicherung seines Sohnes aufkommen, wenn die Familie vorher privat versichert war. Er kann seine inzwischen gesetzlich versicherte Exfrau nicht zwingen, das Kind beitragsfrei in ihrer Krankenkasse anzumelden. Das Oberlandesgericht Koblenz verurteilte den unterhaltspflichtigen Mann, die Beiträge von rund 180 Euro im Monat zu übernehmen (Az. 11 UF 620/09).

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