Koch­messer: Präzision statt Schnipsel­jagd

Geschenktipps für die Küche Special

Die besten Guten: Global Yoshikin G-2, ab 85 Euro.
Solicut First Class, ab 62 Euro.
Wüst­hof Grand Prix II, ab 49 Euro.
Details unter: www.test.de/Kochmesser

Das klassische Chef­messer mit seiner langen scharfen Klinge schneidet Steaks und Gemüse, hackt Nüsse genauso wie Kräuter. Kürzere Klingen sind hand­licher für kleines Schnitt­gut, aber weniger komfortabel beim Hacken. Auch japa­nische Santoku-Messer sind dafür nicht optimal. Der Umgang mit der weniger abge­rundeten Schneide erfordert viel Übung. Ein gutes Santoku ist schärfer als ein europäisches Koch­messer. Keramik­messer sind besonders scharf, ihre harten Klingen aber auch empfindlich für Bruch­landungen. Also lieber ein robusteres Chef­messer unter den Weihnachts­baum legen und einen Wetz­stab gleich daneben. Scharfe Klingen sind wahre Sensibelchen. Wer das Messer im Besteck­korb aufbewahrt, sollte damit rechnen, dass sich der feine Schliff bald verliert. Besser ist ein Messer­block.

Tipp: Der Umgang mit Messern ist Übungs­sache und lässt sich schön vom Profi abschauen. Spendieren Sie zum Messer einen Kochkurs.

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