Geschäftskonto der Hypovereinsbank Schnelltest

Angebot: Die Hypovereinsbank (HVB) hat mit dem „HVB WillkommensKonto Business“ ein neues Kontomodell für Geschäftskunden im Angebot. Der Kontoführungspreis richtet sich nach der ­Höhe der Geldanlagen bei der HVB. Dazu zählen unter anderem Spar- und Termineinlagen sowie Wertpapierdepots bei der HVB, egal, ob es sich um privates oder geschäftliches Geld handelt. Bei einem Anlagevermögen bis 9 999 Euro sind 15 Euro im Monat fällig, ab 75 000 Euro kostet das Konto nichts. Das Guthaben auf dem Girokonto wird ab 10 000 Euro mit 1,5 Prozent verzinst, ab 30 000 Euro und bis 74 999 Euro zahlt die Bank 3 Prozent. ec- und Kreditkarte (Mastercard) sind kostenlos. Im Preis enthalten ist auch die Finanzsoftware eFin für Onlinebanking.

Vorteil: Gutschriften und Onlineüberweisungen sind kostenlos. Bei vielen anderen Geschäftskonten fallen hierfür neben der monatlichen Grundgebühr noch Postenpreise an.

Nachteil: Kostenlos ist das Konto nur bei Anlagen oder Guthaben ab 75 000 Euro. Wenn so viel auf dem Girokonto liegt, wird es wegen der Staffelverzinsung aber nur mit durchschnittlich 2,2 Prozent verzinst. Für jeden weiteren Cent gibt es gar keine Zinsen mehr.

Fazit: Geschäftsleute, die bei der Hypovereinsbank Geldanlagen über 75 000 Euro haben, kommen hier an ein kostenloses Geschäftskonto. Allein zum Geldparken lohnt sich das Girokonto nicht. Auf einem Tagesgeldkonto mit einer einheitlichen Verzinsung von 3 Prozent gibt es für 75 000 Euro jährlich 2 250 Euro Zinsen. Bei 2,2 Prozent sind es hingegen nur 1 650 Euro. Da bringt auch die Ersparnis von 180 Euro Konto­führungsgebühren im Jahr nicht viel.

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