Gerichts­urteil Computer-Maus verursacht keinen Tennis­arm

1

Dauer­schmerzen im Unter­arm können eine Berufs­krankheit sein – aber nicht, wenn eine Computer-Maus schuld sein soll. Der Kraft­aufwand für ihre Bedienung ist so gering, dass ein Zusammen­hang mit der Erkrankung nicht fest­stell­bar ist (Hessisches Landes­sozialge­richt, Az. L 3 U 28/10).

1

Mehr zum Thema

  • Arbeits­unfall In diesen Fällen zahlt die Berufs­genossenschaft

    - Nach einem Arbeits- oder Wegeunfall trägt die gesetzliche Unfall­versicherung die Kosten von Behand­lung, Reha oder Unfall­rente. Der Schutz im Home­office ist jetzt...

  • Unabhängige Patientenberatung im Test Gute Beratung ist Glücks­sache

    - Jeder, der eine Frage zum Thema Gesundheit hat, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutsch­land (UPD) wenden. Egal, ob es sich um medizi­nische oder...

  • Kranken­haus­auf­enthalt Was nach der Entlassung aus der Klinik wichtig ist

    - Kliniken und Reha-Einrichtungen müssen sich von Gesetzes wegen um die Anschluss­behand­lungen ihrer Patienten kümmern. Das tun längst nicht alle. Die...

1 Kommentar Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Inficamphora am 25.04.2014 um 19:16 Uhr
Unsinn!

Was für ein Unsinn dieses Urteil! War selbst schon mal davon betroffen. Konnte mit der rechten Hand nicht mal noch eine Kaffeetasse halten - ein halbes Jahr lang! Musste zur Therapie eine Schiene am Ellenbogen tragen, die permanent Druck auf die Muskulatur des Arms ausgeübt hatte. Mein Orthopäde diagnostizierte damals einen "Tennisarm". Er sagte dabei auch, dass diese Diagnose bei Menschen mit Computerarbeit relativ häufig gestellt wird und daher eigentlich mittlerweile "Computerarm" genannt werden müsste.