Geräte fürs Heimbüro Meldung

Bei PC, Monitor, Drucker und anderen Geräten fürs Heimbüro lässt sich der Energieverbrauch senken.

Computer: Moderne Computer haben eine Energiesparfunktion. Damit schaltet der PC nicht genutzte Komponenten ab. Details lassen sich via „Systemsteuerung“, „Energieoptionen“ bestimmen. Zur Wahl stehen Standby und Ruhezustand. Statt 100 Watt wie im Betrieb, braucht ein PC ­ohne Monitor im Standby kaum 4 Watt, im Ruhezustand noch weniger. Allerdings dauert es länger, bis er hochfährt. Notebooks sind mit rund 40 Watt im Betrieb generell sparsamer als stationäre PCs.

Monitor: Der Bildschirmschoner braucht unnötig Strom. Aktivieren Sie deshalb „Monitor ausschalten“. Und: Flachbildmonitore geben sich im Betrieb mit rund 35 Watt zufrieden, das sind bis 65 Prozent weniger als Röhren. In einem Kleinbüro kann sich ein Austausch bezahlt machen.

Fax: Es lässt sich nicht vom Netz trennen, da es eingehende Nachrichten erkennen soll. Deshalb lohnt es sich, ein Modell mit dem „sparsameren“ Sleep(Schlaf)- oder auch Eco-Modus zu wählen.

Drucker: Wer mehrmals pro Stunde druckt, sollte einen Drucker mit niedrigen Standby-Werten kaufen. Bei wenigen Druckaufträgen am Tag lohnt es sich, ihn zwischendurch auszuschalten. Den Drucker aber ganz vom Stromnetz zu nehmen, zum Beispiel durch Ausschalten der Steckerleiste, birgt Risiken: Einige Tintendrucker spülen den Druckkopf danach jedesmal mit Tinte – das kostet Geld.

Ladegeräte: Netzteile von Ladegeräten für Notebook oder Handy sind Stromfresser. Deswegen: Umgehend aus der Steckdose ziehen, sobald das Gerät aufgeladen ist.

Modem und Router: Modems und Router sollte man an eine schaltbare Steckerleiste hängen, da sie im Standby oft so viel wie im Betrieb verbrauchen. Wer kein WLan, drahtloses lokales Netzwerk, braucht, kann es abschalten. Stundenweise lässt sich dies über die eingebaute Timerfunktion regeln. Sie findet sich im Konfigurationsmenü des Routers.

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