Gerät zur Monitor-Kalibrierung Schnelltest

Wer an seinem Rechner anspruchsvolle Bildbearbeitung betreiben möchte, braucht einen richtig eingestellten Monitor. Das Kalibrierungswerkzeug huey Pro von Pantone für 149 Euro verspricht eine günstige Lösung.

Farbstich: Schuld oft der Monitor

Gerät zur Monitor-Kalibrierung Schnelltest

Pantone huey Pro
Preis: 149 Euro

Da hat man die Farben seiner Digitalfotos am Rechner extra korrigiert, weil sie auf dem Bildschirm falsch aussahen, doch wenn man die Bilder dann ausdruckt, haben sie einen Farbstich. Das muss nicht am Drucker liegen – das Problem ist oft schon der Monitor. Denn wenn man die Farben an einem falsch eingestellten Monitor korrigiert, werden die Bilder eher schlechter als besser.

Profigeräte: um ein Vielfaches teurer

Hier verspricht das handliche Farbmessgerät „Pantone huey Pro“ Abhilfe. Mit der zugehörigen Software soll es nicht nur ein korrigiertes Farbprofil für den Bildschirm liefern, sondern das Monitorbild auch laufend an das Umgebungslicht anpassen. All das ist für 149 Euro zu haben, Profigeräte kosten ein Vielfaches.

Gute Monitore: deutliche Besserung

Die Software führt sehr anschaulich durch den Kalibrierungsvorgang. Wie viel die Kalibrierung tatsächlich bringt, hängt allerdings entscheidend vom verwendeten Monitor ab: Bei Röhrenmonitoren und hochwertigen Flachbildschirmen zeigt sich im Test tatsächlich eine deutliche Verbesserung der Farbdarstellung.

Schlechte Monitore: Rot- statt Blaustich

Leider bietet die huey-Pro-Software aber keinerlei Möglichkeit, die Schwächen von günstigeren Displays auszugleichen, wie sie zum Beispiel meist in Notebooks verbaut werden. Oft ersetzt der Pantone huey Pro hier nur einen vorherigen Blaustich durch einen Rotstich. Und die versprochene Messung des Umgebungslichts enttäuscht. Das Gerät misst nur die Intensität des Lichts und passt die Helligkeit des Monitors an. Die Farbtemperatur der Umgebung wird dagegen ignoriert.

test-Kommentar

Pantone huey Pro bringt bei guten Monitoren eine deutliche Verbesserung, bei schlechteren Notebook-Displays dagegen kaum.

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