Fluglinien dürfen keine hohen Bearbeitungsgebühren verlangen, wenn die Abbuchung des Flugpreises etwa mangels Kontodeckung schiefgeht. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Die Richter erklärten eine Klausel in den Bedingungen von Germanwings für unwirksam. Darin verlangte die Fluggesellschaft pauschal 50 Euro, wenn das Kundenkonto „rückbelastet“ wird, die Bezahlung per Kreditkarte oder Bankeinzug also nicht gelingt. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass die Kosten für die Bearbeitung der geplatzten Abbuchung und die Gebühren für die Rücklastschrift viel geringer seien (Az. Xa ZR 40/08). Was Germanwings tatsächlich verlangen darf, ließ es offen.

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