Geplante Obsoleszenz

Flops: Teure Geräte: Kost­spielige Reinfälle

27

Billige Geräte fallen im Schnitt häufiger durch unsere Dauer­prüfungen als teure. Hoher Preis also gleich hohe Qualität? Nein, so einfach ist das nicht. Immer wieder gibt es besonders teure Maschinen, die nicht viel aushalten. Drei Beispiele:

Küchen­maschine für 340 Euro

Geplante Obsoleszenz - Gerade gekauft und schon wieder hin?
© Stiftung Warentest

Der Name ist hier nicht Programm. Philips Robust collection HR 7781 erwies sich im Belastungstest alles andere als robust (test 10/2010). Beim Teigkneten schaltete sie sich schon nach drei Minuten ab. Immer wieder.

Bügel­station für 485 Euro

Geplante Obsoleszenz - Gerade gekauft und schon wieder hin?
© Stiftung Warentest

Die Laura­star G7 war die teuerste Bügelstation im Test (test 12/2012).Trotzdem ging sie in der Dauer­prüfung schon nach kurzer Zeit kaputt. Das Schick­sal ereilte alle drei geprüften Geräte dieses Luxusmodells.

Espresso­maschine für 985 Euro

Geplante Obsoleszenz - Gerade gekauft und schon wieder hin?
© Stiftung Warentest

Die Primadonna S von De'Longhi ist nichts für eine große Kaffee­runde. Die Maschine erwies sich im Test als wenig ausdauernd. Sie brauchte ständig Pausen, um sich abzu­kühlen (test 12/2012). Sonst bereitete sie gar keinen Espresso mehr zu. Kaffeevollautomaten im Test

27

Mehr zum Thema

  • Ergeb­nisse Reparatur-Umfrage Erfahrungen von 10 000 Teilnehmern ausgewertet

    - Was einmal kaputt ist, bleibt meist auch kaputt – das zeigt eine nicht-repräsentative Umfrage der Stiftung Warentest mit mehr als 10 000 Teilnehmern. Abge­fragt hatten...

  • Blitzer-App Ist die Warnung vor Radarfallen legal?

    - Für Auto­fahrer ist die Nutzung einer Blitzer-App illegal. Bei einem Verstoß droht dem Fahrer mindestens ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt in Flens­burg.

  • Power­banks im Test Saft für unterwegs

    - Wenn dem Handy unterwegs der Strom ausgeht, verheißen sie Rettung. Doch der Power­bank-Test zeigt: Nicht immer kommt so viel Energie raus, wie drauf­steht.

27 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.07.2016 um 10:25 Uhr
Ausdruck von Kommentaren

@arsenciga: Sie können Kommentare ausdrucken, indem Sie diese markieren und dann zum Beispiel in ein Word-Dokument kopieren. Das Dokument können Sie dann auf Ihrem eigenen Rechner speichern und natürlich auch ausdrucken.(PH)

arsenciga am 24.07.2016 um 17:39 Uhr
Ausdrucke von Kommentaren

Kommentar über Kommentaren!
Warum kann ich die Kommentaren nicht ausdrucken? Ich markiere sie, kann aber nicht drucken. Mache
ich irgendwas falsch, oder ist es nicht erlaubt?

jwewt am 05.10.2014 um 17:14 Uhr
Geplante Obsoleszenz

Ich finde, Stiftung Warentest sollte grundsätzlich bei JEDEM technischen Produkt diesen Punkt im Bewertungskatalog haben. Produkte sollten immer ausgelegt sein auf lange Haltbarkeit und gute Reparierbarkeit.

norbo1 am 18.11.2013 um 11:21 Uhr
Nur TEST bzw. VZ können Abhilfe schaffen

Geplante Obsoleszenz ist bereits untersucht worden: www.murks-nein-danke.de und dort den Forschungsbericht "Geplante Obsoleszenz" von Stefan Schridde und Christian Kreiß, in dem auch andere offensichtlich absichtlich eingebaute Schwachstellen bei Geräten aufgelistet werden. Viele Kommentatoren haben weitere gute Beispiele dafür eingebracht.
Der bereits gemachte Vorschlag, bei TEST eine Datenbank anzulegen, in die (ähnlich wie bei www.murks-nein-danke.de) Verbraucher, deren Geräte nach Ablauf der Garantie, aber innerhalb von drei Jahren nach Kauf, kaputt gehen, einen Eintrag machen können, sollte dringend verwirklicht werden. Ich kann eine Kaufrechnung und eine Reparaturrechnung meines Philips Fernsehers beitragen. Schon nach ein oder zwei Jahren wird sich die Streu vom Weizen trennen. Wieso mach TEST keinen entsprechenden Aufruf? Nur Mut, meine Damen und Herren.
Wo bleibt die Initiative von TEST, auf längere Garantiefristen zu drängen?

okawifi am 18.09.2013 um 00:44 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.